Tach zusammen,
Am letzten Donnrestag habe ich bei mir zuhause einen Vergleichstest Analog vs Digital gemacht. Vor dem Vergleich, war ich fest davon überzeugt das ich das Ergebnis kennen werde, aber manchmal kommt es anders.
Wer mich mich noch nicht kennt, ich bin Hardcoreanalogi, mit hoher Affinität zu direktgetriebenen Laufwerken.
Mein analoges Setup sieht zur Zeit so aus:
Dreher: Sansui XR Q-7
Tonabnehmer: AR- P77 mit Weinz Parabolic Schliff
Phonopre: KosMos Analog KronoS MM
Für mich spielt mein aktuelles Setup auf einem hohem Niveau. Ich persönlich kenne nur ein Laufwerk, das für mich besser klingt ( KosMos Analog LunaR ).
Warum war ich mir jetzt so sicher den Ausgang des Vergleichs zu kennen. Also ich war felsenfest der Meinung das bei meinem Laufwerk, eine bessere Raumdarstellung und eine exaktere Abbildung der einzelnen Instrumente und oder Stimmen vorliegt und in einem A/B Vergleich hörbar ist.
Als Musik spielte ich Holly Cole und Patricia Barber Companion hier in der MFSL Version. Bei de Alben liegen mir in CD + LP vor und diese Scheiben kenne ich sehr gut.
Der digitale Zuspieler:
CD Player: Raysonic CD 128
Ok beginnen wir mit Holy Cole be de Setups spielten tonal identisch, der Analoge Part war bis in auf die letzten 2 Lieder leicht im Vorteil, mehr Raum, exaktere Abbildung. Aber grund sätzlich gesehen war der Vorsprung eher klein. Ab den letzten 2 Lieder der A Seite der Lp, nahmen deurch den Spurfehlwinkel bedingt, die Verzerrungen leicht zu. Hier lag nun Digital vorne, kein riesiger Vorsprung aber hörbar. Auf der B Seite der Holly Cole LP zeigte sich ein fast gleiches Ergebnis, nur das die spurfehlwinkelbedingten Verzerrungen erst im letzten Stück den CD Player im Vorteil erscheinen liessen.
Nun war ich schon geschockt, das die Cd der LP so nahe kommt das hätte ich nie gedacht, also erst mal ne Zigaretten- und Denkpause. Ok nun machte ich mich daran alle Paramater in der analogen Kette zu überprüfen, aber alles im grünen Bereich.
Nun brauchte ich eine Aufnahme von erstklassiger Qualität, also die LP Companion von Patricia Barber auf den Plattenteller und in den CD Player. Da die LP in 45 läuft musste ich immer nach 2 Liedern die Lp umdrehen. Also hier war das Thema Spurfehlwinkelbedingte Verzerrungen kein Thema.
Das Ergebnis des A/B Vergleichs fiel noch drastischer aus wie bei Holly Cole. Bei der Lp war nur die Raumdarstellung einen kleinen Tacken größer und die Stimme klang in Passagen mit wenig Instrumenten ein bisschen klarer. Die Lp konnte ich immer über das Restrauschen identifizieren. Bei komplexen Passagen, konnte ich keinen Sieger oder Verlierer ausmachen.
Beim Letzten Lied Black Magic Woman gefiel mir das digitale Setup sogar nen Tacken besser.
Für mich persönlich ist das die grösste Überraschung, das die CD und die LP tonal überhaupt nicht unterschiedlich klingen. Somit ist Analog und Digital für mich gleichbrechtigt zu sehen.
Gruß Gunther
